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„Was ist es eigentlich, was bei den Bildern des Kasseler Künstlers Michael Podszun an
Landschaften erinnert? Ist es diese Komposition blauer, brauner, grüner und roter Farben, die
kräftig und erdig die Arbeiten dominieren? Ist es die krustenartige Oberflächenstruktur mancher
Bilder durch Beimischung von Sand und Gesteinsstückchen von Papieren und Wellpappen? Oder ist es
dieser Gegensatz zwischen Harmonie und Aufruhr, der in den Arbeiten allgegenwärtig ist?“
Luigi La Grotta, Kulturredaktion Radio Bremen. |
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„Expressiv-malerisch verteilt er Farb- und Formenelemente auf die Fläche, die eine
Zuordnung zum kunstgeschichtlichen Begriff ‚Informell’ zulassen könnte. Dennoch scheinen sich die
immer sorgfältig entwickelten Kompositionen dieser Begriffsdefinition zu entziehen.
Chiffrenartig verwendete kryptische Zeichen bezeugen den mythisch-meditativen Charakter
autobiografischer Erlebnisse.
Sand, Seidenpapier oder Wellpappe als Spuren menschlicher Existenz
lassen die aus den Bildern vertriebene Wirklichkeit gleichsam durch die Hintertür zurückkehren“
Regina Jutta Ponizil, Dipl.-Kunsthistorikerin |
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„So ist mir auch heute die Zeit meiner Ateliertätigkeit abgesetzt von den Verrichtungen des Alltags
ein wesentliches Erfahrungsfeld und immer wieder überraschend, unkalkulierbar, vom Prozess her,
offen, letztendlich ein mir heiliges und mich heilendes Tun.“
Michael Podszun, 12.11.2002, Sächsischer Landtag |